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Glas und Beton

Ich materialisiere im Traum des Architekten,
ein Klang, gegossen
aus Glas und Beton

Ein Haus für mein Herz,
Wände tragen mein Zögern,
Fenster aus Glas –
zu klar um zu lügen

Im Flur liegt ein Echo,
noch warm von gestern,
der Beton hält stand,
doch das Glas bekommt Risse

Ich elektrisiere den Weg nach Hause,
Licht flackert in Leitungen aus Erinnerung,
und zwischen zwei Worten
zerbricht eine leise Pause

Ich greife nach Tönen –
einer schneidet,
einer splittert,
einer bleibt im Beton stecken

Und irgendwo in mir
stürzt ein Raum ein,
lautlos zuerst –
dann mit richtig Getöse

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