Wenn man hochschaut und die Sterne rieseln, dann schmilzt man im Silber der Nacht.
Kategorie: deutschsprachig
Weg sein
Nicht sein, wo man ist,
nicht spüren, wo man ist,
das ist der Schmerz der Weggebliebenen,
der Unentdecker,
der Nichtfinder,
wie lange will ich mich wiegen in Sicherheit,
bevor ich mich der Welt stelle?
In mir wohnt die Ruhe.
Die Ruhe, die mich wahrt und schützt.
Doch wovor schütze ich mich?
Will ich mein Leben lang ruhig sein?
Ersticke ich mein Schreien nach der Ferne?
Es ist gut mich das zu fragen, aber das reicht nicht.
Ich spüre das. Dem Himmel sei Dank.
In die Ferne sehen
Hunger und Durst
Schmerzen und Pein
Distanz schmeichelt mir
und lässt mich allein
Die Augen können sehen
erkennen doch nichts
Die Boten des Terrors
im Schatten des Lichts
Ich höre die Schreie
und schmecke das Blut
ich rieche die Asche
und fühle die Glut
Man erzählt mir Geschichten,
fern ab und grau
ich ertaste die Fläche
und weiß es genau
Man lässt mich alleine
und ich weiß nicht wohin
wem soll ich nur glauben
und wo liegt der Sinn
Niemand hat mich gelehrt
damit umzugehen
es sinnvoll zu nutzen
und es zu verstehen
Schwingender Schatz
Im Winde wehen Deine Wünsche,
hinaus über Gersten und Korn,
durch das Wasser und die Wälder,
über Täler und Berge gleiten Deine Rufe.
Unaufhaltbar umkreisen sie die Welt,
durch Stürme und Schnee,
durch Köpfe und Ohren,
schallen sie als Echo hinaus.
Ein kleines Kind im Garten spielt,
im Märchentanz den Boden greift,
deine Wünsche findet und hebt,
und in das Herz einschließt.
Vor Dir ein Ozean.
Hinter Dir ein Berg.
Unter Dir ein Vulkan.
Erhebe Dich und tanze.
Dein Leben öffnet sich.
Glück, du hast es bereits.
Vor Dir eine Menschenmenge.
Hinter Dir ein Vorhang.
Unter Dir die Bühne.
Schwimme hinaus.
Auf den Händen Deiner Freunde.
Bewunderung, du hast sie bereits.
Zwölf Verbindlichkeiten
Im Januar schwebt seicht
der Vogel herbei
er teilt Deine Träume
und Wünsche in zwei
Der Februar folgend
kristallin noch die Welt
Ich empfange den Wunsch
noch während er fällt
Unendlichkeit liebkost mich
umschmeichelt mein Herz
ich kann danach greifen
durch den Spiegel im März
Ich möcht‘ es versuchen
vielleicht im April
gestern und morgen
halte ich still
Wie es wacht und atmet
das Leben im Mai
ich durchstreife die Farben
und freu mich dabei
Die Sonne im Juni
nährt uns gerecht
die Kinder des Meeres
sind natürlich und echt
Im Juli sind Pfade
von Gestern und Heut
durch den Wald und die Auen
niemand hat es bereut
Hingebungsvoll strömt
der Fluss im August
wir werden uns treffen
das wird uns bewusst
September streicht ein
und schliesst in uns ab
das was gewesen
tut gut und macht satt
Der Oktober ist kühn
und sichtbar wie Glas
Umschwung und Oberfläche
wie nasses Gras
Der November streift meine Sinne
und schärft den Verstand
die kalten Tropfen
wer hat sie entsandt?
Der Dezember trifft uns
mitten ins Herz
lässt uns fühlen und hoffen
und segnet den Schmerz
Der alte Mann
Der Weg führte tiefer in den Wald.
Über eine Lichtung und vorbei an den Feldern.
Der besagte Wasserfall war plötzlich da. Rauschend und kräftig.
Ich fand den alten Mann oben in der Hütte, die neben dem Wasserfall stand.
Er erwartete mich und bat mich hinein.
Ich kannte ihn. Er kannte mich. Ich sah ihn nicht.
Im Takt
Die Zeit ist krumm und schief
liegt in mir hoch und tief
gewunden hier im Raum
verbunden wie ein Traum
Die Stunde schlägt für mich
im Takt des Regens sicherlich
umspült von kaltem Nass
zerwühlt sie dies und das
Sie läuft, ich laufe mit
Beweg mich, halte Schritt
Bleibe stehen, sie tut´s nicht
Umgibt mich wie das Licht
Die Minuten schwinden schnell
auf meinem Karussell
tanzend schnell gedreht
immer gleich bewegt
Unter meinem Mikroskop
sind Tadel und auch Lob
Millionen von Gefahren
die sich für mich bewahren
Sie läuft, ich laufe mit
Beweg mich, halte Schritt
Bleibe stehen, sie tut´s nicht
Umgibt mich wie das Licht
Ich werde weitergehen
und nicht nach hinten sehen
geb mir zu verstehen
ich will mich ewig drehen
Ich lass mir meine Zeit
nur dann bin ich bereit
zu wissen was ich kann
zu wissen wo und wann
Weil die Welt rund ist
Kommt Geschwister, lasst uns reiten
durch die Zeiten, wir uns leiten
in die Welten, die wir fliegen
die vor unseren Füßen liegen
Seid bereit für nächste Level
Sonnenbad, when angels travel
Lasst zurück, was euch beschwert,
was an euren Herzen zehrt
Was Ihr braucht, habt Ihr dabei
Eure Sinne sind nun frei
Kommt Geschwister, folgt mir nun
denn es gibt noch viel zu tun
Lamento Terra
Von den Hügeln her weht ein Klagen
Die Erde ruft Ihre Kinder heim
Sind unsere Beine tief genug verwurzelt
um das Wehklagen zu hören?
Sind unsere Trommeln aufrecht genug
um Verbindung aufzunehmen?
Wir gehören zu Ihr,
nicht sie zu uns
O Mar
Nichts ist vorbei
das Atmen geht weiter
da vorne brennt Licht
ich schau es mir an
In den Wogen geborgen
durch Wellen bewegt
an den Strand gespült
und Wasser geschluckt
Ich setze die Segel
für meine Reise
in den Norden der Welt
um bei mir zu sein
Die salzige Luft
heilt meine Wunden
die Möwen sie singen
ich höre gern zu
In mir schlummern seelig
meine Gezeiten
meine Ebbe
und meine Flut
Wie schön kann es sein
das offene Leben
in jeglicher Bahn
und sämtlichen Meeren
Ich liebe den Sturm
der mich packt und hält
der mich umgibt
und sicher trägt
Mein Ziel ist der Weg
und mein Traum ist real
meine Zeit ist jetzt
und ich bin da
Ich bin angekommen
am Anfang der Welt
wo alles glitzert und strahlt
und du bist da
und du bist wirklich da
An jeden der zweifelt
Greif Dir Dein Leben, sei frei
Atme ohne Angst und Sorge
Kämpfe für Deine Freiheit
Tanze bis Du umfällst
Singe bis Du heiser wirst
Schmecke, rieche und fühle Deine Freiheit
Koste Dein Leben aus
es gehört Dir
und niemandem sonst
Nimm all Dein Leuchten
Nimm all Dein Mut
und erfülle Dich selbst
Ewiges Glück liegt in Deinen Händen
erkenne es
Schritt für Schritt
Unsere Schritte offenbaren neue Möglichkeiten
umschlungen von tropischen Blumen
glänzt der Weg vor uns
Schritt für Schritt
entdecken wir mehr
Durch alle Ozeane dieser Welt
werden wir tauchen
Ich halte Deine Hand
Nur um Dich zu halten
In Dir versunken wie ein Schatz
Schenke mir eine Melodie
Und ich schenke Dir ein Lied
Lass es uns singen
Mit aller Kraft
Durch alle Gezeiten
Mit aufrechtem Blick
kann man über die Hügel hinweg
das friedliche Tal erkennen
wo alles Leben leuchtet
und strahlt vor Glück
Eine Reise durch Zeit und Raum
Um Geschichte zu machen
Unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
sind vereint in Harmonie
und mit Kraft im Leben
Gedanken zur Wunderwand

Durch ein Loch in der Wand
kann ich das Paradies sehen
Schwebende Wolken aus Farbe
liegen in der Luft
Menschen sind dahinter
und ein fruchtiger Geruch
Seltsame Dinge
geschehen auf beiden Seiten
Welche Seite ist real
Und welche nur Fantasie
Zwischen Sehen und Verstehen
liegen Welten und eine Mauer
Einen Hammer werd ich nehmen
und zerstören diese Wand
Das tue ich um zu sehen
ob die Wahrheit ich erkannt
Doch die zarte Welt erschrickt
und ich entferne mich noch mehr
Kann nicht greifen, kann nicht atmen
wo kommt das gefühl nur her
Als würde ich gezogen
an einem langen Seil
Wie eine Marionette
oh mein Seelenheil
Kurz bevor ich erwachte
erfuhr ich den Grund
Den Grund für die Distanz
und für die Vernunft
Es war die Angst
Ich sag es Euch
Ohne Furcht zu schreiten
Ist die große Kunst
Wenn ich doch ein Atom wär
Alle Atome singen unser Lied
Ich kann sie hören
In jedem Ding
Ich würde bei Hitze vibrieren
und meine Muskeln spannen
Ich tue mich zusammen
Wissenschaftler beobachten
durch ein Mikroskop
schauen wo die Menge tobt
Schreien, Tanzen, Sekundär
oh wenn ich doch ein Atom wär
Das Simmerfrimm Tal
Vor langer Zeit lebten die Bewohner des Simmerfrimm Tals in Glück und Frieden. Der goldene Nektarström nährte das Volk mit seinen milden Gaben und alle waren zufrieden und glücklich.
Die Königskinder herrschten mit kindlicher Anmut und lieblicher Naivität. Ihre Eltern waren die Sonne und der Winter und so glänzte die Haut der Königskinder perlend.
Hinter den schwarzen Bergen lebte Groflog, ein finsterer Graf, der sein Leben lang in Grimm und Zorn auf seiner Burg verharrte. Er war es, der das Leben im Simmerfrimm Tal für immer veränderte.
Wenn Ihr sie seht
Wenn Ihr sie seht, sagt ihr, es tut mir leid
All die Lieder und Gedichte, all die Sorgen und Hoffnungen
Bitte sagt ihr, ich hätte es so nicht gewollt
Der Schmerz schraubt sich durch meinen Körper
Ich möchte dem jetzt gleich entfliehen
Aber wenn Ihr mit ihr sprecht, ganz sanft, dann schenkt ihr ein Lächeln von mir
Sagt Ihr, ich habe sie geliebt, von Anfang an
Eine Liebe, die nicht einfach so aufhört
Schaut ihr in die Augen und sagt ihr die Wahrheit
Dass ich ihr sehr dankbar bin und dass sie mich zu dem gemacht hat, was ich jetzt bin
Sagt ihr, dass unser Weg sich trennt und dann tröstet sie
Oh bitte schenkt ihr Frieden, ich kann es jetzt nicht mehr
Bitte passt gut auf sie auf, gewährt ihr Obhut
Unsere Herzen werden einander nie vergessen
den sanften Rhythmus unserer Liebe
Das Sommergras sei Zeuge
Berühre die Ewigkeit mit den Fingerkuppen
Aber erschrick nicht, auf Deinen Wegen ruht so manche Seele
Steige in Dein Bild ein und lebe es
Spiele mit dem Wind, streichle den Horizont
Male die Wolken und tanze auf ihnen
Entferne den Schleier und blicke weit
Wir werden uns hinter jenem Hügel treffen
Ein Versprechen zwischen uns
Es zu halten unsere Luft
Gehen wir ineinander auf und blühen
Der Schein ist mehr als ein solcher
Hier in unserem Bild
Mein Name ist Burt
Als die Trompeten einsetzten, schloss ich die Augen
Schön, so schön treffen Sie meinen Traum
Fordernd und ewig
Meine Hände bewegen sich im Takt
ich schliesse die Leute in meinem Reigen ein
Hört mir zu, ich bin ein einfacher Mann
Sensibel und emotional hoch gewachsen
Ich weiß, was zu tun ist
um die Menschen zum Weinen zu bringen
All meine Freunde
durch sie wird es wahr
Meine Noten und Worte
sind nun mehr da
Liquid Rainbow
Uns würden flüssige Regenbogen aus dem offenen Mund laufen.
Das tiefste Schimmern in unseren Augen, das wir je hatten.
Auf unserer Haut würden organische Kristalle funkeln,
die bis zum Himmel strahlen.
Alles bebt und die Welt um uns herum taucht ein in ein Märchen.
Erinnerungen, die in den tiefsten Tiefen unserer Seele lagern,
würde wie tausend Perlen in den Kopf sprudeln.
Alle Gefühle die man bis zu diesem Zeitpunkt fühlte,
scheinen nun unvollkommen und surreal.
Die Farbe in unserem Kopf.