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Alles was wir wissen

Ab und zu weiß ich was Du meinst.
Und es rührt mich zu Tränen,
mich zu erinnern.

Für den Bruchteil eines Augenblicks,
bin ich dort;
nicht hier.

Trotz allem was geschehen ist,
wissen wir noch nicht mehr als das.

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Proklamation mit Erdbeergeschmack

Nicht nur des Nachts locken Gedanken in die Ferne.
Fremde Welten lassen die Tür einen Spalt auf.
Lassen wir diesen Teil nicht verkommen.
Trainieren wir den Wahn.
Treten wir aus dem Kreis in den Wald.
Wäre es nicht schön sich zu verlieren?
Sollten wir uns nicht wünschen, was wir nicht sehen?
Treiben wir ab, so kommen wir an.
Lassen wir ab, so reichern wir an.

Nichts oder alles ist keine Entscheidung.

Es passiert zuerst in unserem Kopf, danach da draußen.
Keine Angst vor Nicht-Realitäten, das wünsche ich uns.
Wenn wir uns an alltäglichem klammern, nimmt es Besitz von uns.
Wir werden austauschbar und kalt.
Gefährlich und alt.
Schütteln wir alles ab mit einem Schulterzucken.

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Das menschliche Imperium

Das menschliche Imperium
es ist kein Mysterium
bewegen uns durch Zeit und Raum
man darf nicht nur sich selber trauen
Keine Klassen, keine Rassen
Die Grundbausteine werden passen
Am Anfang und am Ende
halten wir die Hände
Die Zeit für Babylon ist um
nun kommt das menschliche Imperium

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Das nicht mehr lange Kind

Das Kind erschauderte, als es realisierte, dass Träumen nicht mehr weiterhalf.

Diese mächtige Waffe, plötzlich nutzlos und tot.

Eine ganze Welt erzittert und versinkt im Meer.

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Himmel schmeckt salzig

Wünschen ist stets tapfer
bei edlem Begehr

Im Traum kann ich springen
weit über das Meer

Ich umkreise die Sonne
wer möchte noch mehr

Welch riesige Hände
seht alle her

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Wer mich findet, glitzert

Der Himmel atmet die Wolken
und stösst sie hinaus
um die Welt
wie ein weißes Feld

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Schwingen des Schlafes

Die tobende Nacht lauert vor mir
mit gleißenden Träumen in den Händen

Erneut hat sie mich gefunden
und stülpt sich über mich

Ich ergebe mich der Ruhe
und treibe in das Schwarz

Sie nährt mich in der Stille
und stiehlt mich davon

Oh Vogel der Nacht
Trage mich hinfort

auf den Schwingen des Schlafes

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Frühstücksträumereien

War ja klar, dass Du das noch weißt.

Es ist einfach, sich zu ergeben.

Einem Frühstück,
einer Erinnerung,
oder einem gewöhnlichen Sonnenuntergang.

Wir haben das Thema beleuchtet, wie wir unsere Mahlzeit mit Karate um die Ecke bringen könnten.

Wir kennen unseren Platz, unser Buch, unsere Geschichte.

Wir erwarten keinen regenbogenfarbenen Himmel. Nichts zu verlieren.

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Mein schönster Untergang

Mein schönster Untergang
schlummert jenseits des Lichts

Mein schönster Albtraum
ist ein Gefährte des Nichts

Mein stetester Krieg
kein Ende in Sicht

Dies ist kein Wehleid
ich liebe bei weitem
das Licht und die Schatten
Gesichter von beiden

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Wie leicht man lebt

Wie leicht man lebt
Wie einfach man spürt
Wie gelassen man liebt
und mühelos hofft

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Was mag uns geschehen

Was mag uns geschehen,
Was mögen wir sein,
Was fangen wir an,
mit der Unendlichkeit?

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Müde von Märchen

Während ich wandel fällt kein Schnee
Da ist kein Flüstern im Unterholz
Kein Wind rührt mich
Um mich herum ist es tonlos
Frei von allem

Als einziger schwebe ich nicht
Nackt und bar jeder Angst
Ohnmächtig, aber nicht ohne Macht
Um mich herum ist es farblos
Weg von allem

Und während ich mich ins Grab tanze, erwacht die Musik

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Das wirst Du glauben

I, upper rainbow
(in heights i rise)
me and greater beings
my friend in beijing
he makes people sing
every dark hour i swing
lines written lines ago
because i´m a secret dancer
my bones are shaking
naked i´m dreaming
the girl is true
i rest on her morning
i prefer breathing for bleeding
but there won´t be any life
without wounds
hurt yourself before you don´t hurt yourself
in fact, im mad – but nevermind
the rest of them are far behind
out of the shade, out of shape
nevermind, hands up for love
be down with people
jump in liquids – at least – try
this is how it should be done
kreiselfahrten landeinwärts

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Oh Winterlein, kommet!

Mit einem Kaleidoskop schaue ich in die Nacht, der Frühling ist noch fern.

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Das Herbstliche in uns

Das Herbstliche in uns
verstecken mit sich selber spielen
über das Blätterwerk ankommen
wenn sich der Nebel lichtet
sehen wir, wo wir die ganze Zeit schon waren
greif dir ein Boot und lass dich treiben
das Seichte legt sich auf dein Gesicht
weiter als jetzt warst du noch nie entfernt
von dem was du verabscheust

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So wie Honig

es ist schon in ordnung, ich blute nur.
es ist ja nicht so als ob die wolken mich tragen.
es geht ja nicht darum zu verschwinden.
das geht sowieso nicht komplett.

in unseren herzen spielen wir zusammen, vielleicht im wald.
dort hab ich dich letztens gesehen, in deinem lieblingskleid.
du hast mich ausgelacht, ich hatte mich erschrocken.
aber das ist schon okay, du bist es ja.

so wie honig in milch und geschichten, bist du für mich da.
in meinen haaren liegt immer noch dein duft.
deswegen trage ich dich mit mir, bis zum nächsten kapitel.
und die geschichte hat uns schon oft gelehrt.

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Code Fantino

Ich sehne mich nach einer Sucht,
die mich zu ertränken vermag,
ein Wald der mich verschluckt,
eine Stadt die mich verschlingt,
ein Mensch der mich erkennt.

Ich widme mich der Vernunft,
nachdem Chaos meine Poren durchkämpft hat,
Häuser brechen über mich herein,
schwarz und weiß und Nebel und Asphalt,
das Atmen ist mehr als das hier.

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Endlich bin ich niemand

Endlich bin ich niemand.
Letztendlich habe ich verloren.
Am Ende bin ich nur zuletzt.

Ich bin verloren und ja, es fühlt sich gut an.
Die Wärme umkapselt mich so sehr.
Mein Verlust hat mich gewonnen.

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Da wo ich hingehe

Da wo ich hingehe, sind keine Wolken.
Da wo ich hingehe, ist kein Himmel.
Da wo ich hingehe, ist kein Wind.

Denn dort wo ich hingehe, strebt alles ins Nichts.
Kein Bedauern, keine Träume, keine Wünsche.

Es ist ein Ort, zu dem nicht jeder gelangen kann.
Es ist ein Ort, zu dem nicht jeder gelangen will.

Aber es gibt ihn und es wird ihn immer geben.
Die Pfade wanken durch die Welt.
Der Weg führt ins Nichts.

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Clair De Lune

Wenn man hochschaut und die Sterne rieseln, dann schmilzt man im Silber der Nacht.