Ich laufe durch die Stadt,
mit einem Schild in meinen Armen
Die Leute schauen mich an,
das Schild trägt deinen Namen
Wie fühlt er sich wohl an,
der letzte Zug von meinem Atem
Dabei denk ich an dich,
jetzt hab ich es verraten.
Ich laufe durch die Stadt,
mit einem Schild in meinen Armen
Die Leute schauen mich an,
das Schild trägt deinen Namen
Wie fühlt er sich wohl an,
der letzte Zug von meinem Atem
Dabei denk ich an dich,
jetzt hab ich es verraten.
Ab jetzt nur noch Alltag,
in schwarz, weiß und grau,
ich will keine Funken,
und ich will gar kein blau
Ab sofort keine Märchen,
ich hatte alle parat,
wenn Du wiederkehrst,
bin ich akkurat
Von nun an Verrat,
auf allen Ebenen,
ich tue was ich tat,
bevor ich dir begegnete
Ab hier keine Wunder,
bitte gehen Sie fort,
hier gibts nichts zu sehen,
denn hier gibts keinen Ort
Ich erstelle eine Rezeptur,
mit den Namen aller Dinge dieser Welt
Es klingt wie ein Gedicht,
wenn Du es liest
Gefühle branden auf mir und höhlen mich aus wie einen Stein,
Ein ewiger Rhythmus, den ich nicht kann lassen sein,
Ich werde bewegt wie ein Papierstück im Wind,
und weiß mein Ziel ist schon jetzt vorbestimmt,
Ich habe gekostet von einem Nektar so pur,
dass mein Herz nun schlägt im Takt dieser Uhr,
Wer will mich begleiten, ein Stück Zeit dieser Welt,
und will mit mir branden wie es dem Leben gefällt,
Die Gewissheit zu ertrinken auf zarteste Weise,
im Strudel der Schönheit auf dem Weg hin zum Greise,
Mein Wort ist unausgesprochen und mein Wunsch nicht existent,
das Gefäß ist zerbrochen und mein Flug ist latent.
Als wir noch wussten und wagten zu atmen
tröstete ein Fingerzeig auf tausende Arten
Mein Blick ist gerichtet auf Ganzbesonderheiten
und findet Dich wieder in allen Gezeiten
Du kannst nicht entkommen, der Gischt du entsprungen
Auf ewige Tide zum scheitern gezwungen
Gestern war ich Sturmblind, doch
liebte ohne unterlass
Aus meinem Turm, aus meinem Loch,
Tränen aus dem Überfass
Du gehst vorbei wie Espenlaub,
und zitterst durch mein Herz
Du machst Dir nichts aus meinem Staub,
und schwebst vorbei mit Terz
Ach würd ich doch wohnen, Hügelwärtsein
wo sturmblinde Liebe noch durfte sein
Nimm mir meinen Verstand
ich brauche ihn nicht mehr
jetzt wo ich in Deinem rubinrotem Licht bade
Dein Regen trägt mich
hinaus aufs offene Land
hinein in Deine Arme
Es kann nicht vergehen
was ewig besteht
niemals geboren
oder gelebt

Was schönes Menschen sich geben,
um nicht so einsam zu sein,
um nicht alleine zu leben,
schenkt man sich Obhut und Heim
Deine Haare riechen nach Sonne,
nach Wärme und Frieden und Licht,
ich genieße diese Wonne,
und streichle dein zartes Gesicht
Wer kann noch mehr sich erhoffen,
als das Gefühl zufrieden zu sein,
zwei atmende Menschen getroffen,
um ein einzelner Atem zu sein
Im Wolkenhaus mit Deiner Haut,
danke für dieses Geschenk,
Geborgenheit ist nicht laut,
es ist friedlich, weil man nicht denkt
Ich schenke Dir zwei und mir ein,
Ich trage mein Herz auf der Zunge,
und hoffe niemand findet mich hier.
Halbvergessene Träume und Vasen,
brechen wie Äste unter mir,
und bringen mir Flug und Recht.
Niemand schläft am Tag meiner Geburt,
niemand wird jemals wieder schlafen,
wir sind noch lange nicht am Ziel.
Wer war ich gestern, als ich noch fühlte
Deine grünen Augen sich in mich bohrten,
einen Ort voller Wahnsinn und Liebe.
Der Raum zwischen uns, über den wir oft sprachen
Bei Regeln und Brot, die wir gerne brachen
„Alles endet in den Sternen“, sagtest Du, und Du behieltest Recht
Meine Brandung, mein Leben, alles ist echt
Sie wollten nicht zuhören und an nichts glauben
In uns schlummert Silber und sie wollten es rauben
Sie wollten beherrschen und Kuchen spendieren
ich möchte sie hassen und kann nur verlieren
Ich drehe mich um mich und spreche den Reim,
Die Welt schwindet im Schwindel und lässt mich allein,
ich komme zur Ruhe und seh‘ wieder klar,
Die Stadt, meine Kirche, Dein Herz, mein Altar.
Der Hafen meiner Träume liegt an einer Stadt aus Wind und Ton.
Kinder spielen in bunten Gassen aus Glas und Zucker.
Die Menschen hier sind glücklich und alles wiegt leicht.
Es knistert und rauscht nach Schiffen und Cellophan.
Der Duft von Wolken überall und es schmeckt nach Zeit und Liebe.
Diese Stadt schenkt mir Leben und Mut.
Mein Herz ist salzig, von verschluckten Tränen
durch meinen Schwanenhals entlang
Ich steige empor, noch mehr als zuvor
als ich durch diesen Nebelsee verschwand
Das Gold in mir ist fern von allem,
was jemals in Deinen Händen lag
Ich spüre den Käfig um mich, immer enger
weil jeder hier gerne Platz nehmen mag
Voller Anlauf und Mut springst Du über die Glut
lässt die Herzen zerspringen und Menschen laut singen
Wir halten den Atem
und Du die Welt
Der Vorhang soll aufgehen
Doch Du willst dass er fällt
Übersprudelnde Wahrheit,
hält nicht lange Dich auf
Sieben Sonnen können nicht halten,
was Deine Bahnen umläuft
Eine Schatulle aus Samt
schmeichelt zart Deine Hand
Heimlich um Dich Du schaust
formst die Hände zur Faust
Ein verstohlener Blick
um die Ecke geschickt
Langsam machst Du sie auf
steigt zur Nase herauf
Erinnerung von fernen
millionen von Sternen
Getragen von Leichtsinn,
schwebt mein Kopf mir davon,
bringt die Kunde von Sonne,
und Glitzerbeton
Schlage Brücken und Räder,
über offenes Land,
hin zu Wolken und Wehmut,
wo ein Lächeln ich fand
Versuch zu erklären,
wo der Sinn mir nach steht,
was zu finden ich hoffe,
im blühenden Beet
Ich koste den Odem,
und lasse mich fallen,
deine liebenden Hände,
sind die Summe von allem
An einem Frühlingstag,
drückte mich der Wind aus meiner Höhle,
hinein in das Wasser und in deine Arme,
fließen wie Vergebung durch das Land,
pur und empor und niemals zurück,
zum Leben geboren,
von Bäumen gepflückt.
Wie Tinte fließen wir durch die Nacht
das halten wir für angebracht
treiben weiter, treiben ab
bis der Tag uns nicht mehr mag
Bleiben hungrig, durstig auch
tastend durch den schwarzen Rauch
lachend kreiselnd auf Vinyl
wie Diamanten mit Gefühl
Wenn du flüsterst, splittert Eis
mir wird windig, mir wird heiß
Wenn Du atmest, sprießen Blumen
voller Leben und Volumen
Wenn Du tanzt, dann mit Atomen,
füllst die Welt auf mit Aromen
Wenn Du lachst, dann falle ich,
himmelwärts, ohne Gewicht.